Flurnamen der Gemarkung Weitersdorf

(1336 Witramsdorf, 1532 Weyttersdorff)

Kreis Mittelfranken Bezirksamt Fürth i. B.

Name des Sammlers:

Albert Kreiselmeyer, Oberlehrer in Roßtal
Unterschrift des Verfassers: A. Kreiselmeyer

Quellen:

GbGrundbuchsachregister im Amtsgericht Cadolzburg
KaSteuerkataster v. J. 18... im Finanzamt (Rentamt)
Flpl Flurplan der Steuergemeinde Roßtal
VmVolksmund
SNStaatsarchiv Nürnberg

Lagebezeichnung:

NO (Nordost), SO, SW, NW, dazu die Plannummern

Bezeichnung der Kulturart:

AAckerland
WiWiesenland
WeiWeideland
WaWald (Gebüsch)
ÖÖdland
vor dem Namen bezeichnet, daß er heute nicht mehr gebraucht wird.

Ortsflur Weitersdorf (1336 Witramsdorf, 1532 Weyttersdorff)

Nr.Heutiger Name
nebst
mundartlicher
Form
QuelleAlte FormenQuellenKulturartLageBemerkungen
Geländeformen, Boden-beschaffenheit, Größe, Gestalt, Denkmäler, Bodenfunde, Geschichtliches, Sagen, volkstümliche Deutung des Namens (etwa auch Hausnamen)
1tiefer AckerGbASW 66–67
2am Anwander WegGb VmWeiNO 132Anwanden = kleiner Ort mit Bahnhaltestelle und gräfl. Faber-Castell'schen
Meierei „Wolfgangshof“, 1–2 km östl. von Weitersdorf
3BachwieseGb VmWiNW 80Jetzt „die Bäch“
4† BeckenackerGbAS 56 a
5PechwieseGb VmWiNW 81 a u. bPl.Nr. 80 heißt Bachwiese, das Gründlein mit 2 Wasserläufen „die Bäch“. Die Form „Pechwiese“ mag auf einen Irrtum des Katasterbeamten beruhen. Siehe Ortsflur Kastenreuth: Rettigacker.
6die Peunt
beind
Gb VmWiNW 86Wiese am Wohnhaus heißt in unserer Gegend „Peunt“.
7große BirkeGb VmAOSO 150 a
8Gebüsch beim Birkenweiher
Birkenweiherwiese
Birkenweiheracker
Gb VmWa Wi AONO 121 ½ b 121 ½ a 121 ½ a 121 ½ cWeiher wurde vor ca. 30 Jahren eingefüllt.
9Bitlesacker, BitleswieseGbA WiSSO 38 a, 38 b u. cVielleicht von Beetlein, mundartl. bitla.
10† prunnleittenKaufbrief v. 25.8.1478 SN
11Buckäckerlein
buckäckerla
Gb VmASSW 28 b
NW 85
Im Acker ein Buckel. buk eine Anhöhe. Hausnamen in Roßtal: bukmeyer,
bukthoma, wohnen am Abhang.
12Büsch im Bühler KirchwegGb VmWaSW 46Ober- und Unterbüchlein („räitier“ Boden, d. i. roter Lettenboden; gibt da Buchser), im Volksmund bichla, pfarrten nach Roßtal, n. führt der Kirchenweg durch die Weitersdorfer Ortsflur.
13Eggerten
ägetn
Gb VmWiO 128 bFrüher Ödung; jetzt Steinleite genannt.
14Erlesleithen
erbesleitn
Gb VmASO 39, 42, 43Soll wohl Erbsenleite heißen
15Espanäckerlein
äschbaäckerla
Gb VmAN 113 aEspan wohl soviel wie feuchter Hutwasen.
16FleckenGb VmFlpl.AO 134hinterm Anwesen Hs. Nr. 7
17† GallesholzGbAO 129 a u. b
18GartenwieseGb VmWiNW 5 a
W 25 b
19am Gaßberg,
am Geißberg
Gb VmWa A WiNW 94, 95 b, 98, 95 a, 96, 97, 95 cDie Geiß heißt bei uns Gaß
20GaßwieseGb VmWiN 90am Geißberg
21GemeindegrabenGb VmNWN 89 a–b
22† GschwellholzGbGschwell-
holz
SNWaNW 79, 81 cHeißt jetzt Eichelgraben, bzw. die „Bäch“!
23Guzertwiese
Guzertäckerlein
Gb VmWi AONO 129 cO 130
24Herbstwiesenacker
Herbstwiese
Gb VmA WiSO 34 a, 35 a u. b, 36, 34 b, 35 c, 37
25Hirschenhütten
hirschahüttn
Gb VmASO 141In der Fernabrünster Ortsflur (6 km westl. v. Weitersdorf) ist ein kleiner Weiher, der auch hirschahill heißt.
26HofwieseGb VmWiS 28 a
27HolzackerGb VmASO 151, 152, 155 a
28HumsersäckerlGb VmAO 128 aIn Weinzierlein waren früher die Bierbrauer Humbser, jetzt in Fürth i. Bay.
29Kastenreutherweg, am KastenreutherbüschGb VmA Wi WaS 41, 47 a, 48, 47 b, 40, 40 ½, 44, 45Kastenreuth, ca. 2,5 km südl. von Weitersdorf.
30Der KirchenwegGb VmA WiW 70Der „Kirchenweg“ Weitersdorf–Roßtal wird nicht mehr begangen u. ist teilweise weggepflügt, da die Straße Weitersdorf–Bahnhof Roßtal–Roßtal bequemere Verbindung bietet.
31Klingen, in den Klingen,
klinga, in der klinga
Gb VmA WiSW 27 a, 62, 63
SW 29
Kleine Schlucht, die sich mit dem links vom Ort Weitersdorf kommenden Tal zu „der Bächen“ vereinigt.
32inwendige Koeppenleithen
köperleitn
äußere Koppenleithe
Gb VmAO 125, 144
33† KornbühlGbkornleittenKaufbrief v. 25.8.1478 SNA WaNO 119
34† KrautackerANO 131 a u. c
35Kronleithen, vordere, mittlere u. hintere Kronleithen
kranaleitn
Gb VmA WaS 112, 118, 114–116,117Die Form „Kronleithe“ halte ich für eine irrtümliche (Katasterbeamte verstand den Dialekt nicht). Die Leute sagen kranaleitn (Krähenleite), welche Bezeichnung wir in der Gegend öfters finden, z. B. auch in der Ortsflur Trettendorf.
36Kugelgraben-
äckerlein
köigrobnäckerla
Gb VmAO 146, 148Pl.Nr. 145, 147, 149 heißen Kühgraben; siehe Nr. 37 kon = Kuh, köi = Kühe
37Der Kühbuck
köibuck
Kühgraben
köigrobn
Gb VmWei AO 82 ½, 122–123, 145, 147, 149
38Landeracker (u. Brändschlag)
brettnschlog
Gb VmAW 77brettn = die Brette = Scheunenboden (obere u. untere Brette).
39Linderwegacker
Linderholz mit der Spitz
Gb VmA WaN 101–111109 = Linderholz Lind: eine Ortschaft ca. 3 km nördlich von Weitersdorf
40LungenackerGb VmAO 142
41in der MarterGb VmAN 112 ½Stand ein Steinkreuz am Ostrande des Ackers. Soll dort jemand erschlagen worden sein. Vor 15–16 Jahren fand man unterm Kreuz einen alten schweren Säbel. Jetzt ist das Steinkreuz zu einem Wegweiser zurechtgehauen u. steht an der Südspitze des Ackers, wo sich die Wege nach Weinzierlein und Lind scheiden.
42MooswieseGb VmWiNO 133 bRoßtal hat eine Wiese: Teufelsmoos. Deutet auf bayerische Besiedlung wohl hin.
43† MüllerbüschGbWaSO 158
44Rangenwiese
rangawisn
Der Rangen
Gb VmWiNW 82 1/3, 82
45Reiterwegwiese
Reuterweg
GbWi ASO 33
S 52
Kastenreuth und Oedenreuth heißen im Saalbuch von 1532 Reuth daß groß und Reuth daß Klein; die Wiese liegt am Sträßlein nach Kastenreuth.
46Roßstaller WegGb VmA WiW 69, 72, 75, 76, 74Roßtal hieß bis 1913 Roßstall. Widukind von Corvey nennt es 953 Horsadal.
47Sambuck
sandbuck
Gb VmÖ AS 30, 53, 54
48Sandella
sandella
GB VmWa AO 137–139, 143
49Der breite Schlag
brentnschlog
Gb VmAW 78
50hinterm SchuhmannsgartenGb VmAS 31 u. 32Die Schuhmann sind ein altes Bauerngeschlecht auf Hs.Nr. 8 u. 9 in Weitersdorf
51SpitzackerGb VmANO 121dreieckig
52† StadtwegbüschGbWaO 136„Stadtweg“ mundartl. stodweg nannte man früher den Weg nach Oberbüchlein, Nürnberg.
53Stuotwiese (Stadtwiese?)GbWiO 134 c
54lange Strichwiese
Steigacker
Gb VmWi ASW 61, 64, 68, 71, 73
55SteinleitenGb VmA Wa GartenNW 83 a u. b, 87, 88 a, 89 c, 83 d, 88 b
56† StockwieseGbÖ WiNO 131 b
57Der lange StrichGb VmASW 65
58Weidacker
Weidwiese
Gb VmA WiS 51 a, 51 b
59WeiherackerGb VmANO 124
60Weinzierlerholz
Weinzierlerweg
Gb VmWa ANW 91, 92, 99, 113 b, 100Weinzierlein = Dorf ca. 3–4 km nordwestl. von Weitersdorf.
61Weismannsdorfer-wegacker
Weismannsdorferholz
Gb VmA WaSO 140, 153, 154, 155 b, 156, 157Großweismannsdorf (im Volksmund weimersdorf) = Dorf ca. 3 km südöstl.von Weitersdorf.
62oberes Windholz, Windwiese, WindäckerleinGbWa WiSW 50, 57–60 b, 55, 60 a
63ZimmerhannsenbuckGb VmANO 120
64ZipfelackerGb VmANO 133 a u. cZipfelkappenform

Ortsflur Kastenreuth (1532 Reuth das Groß, später Castnersreuth)

Nr.Heutiger Name
nebst
mundartlicher
Form
QuelleAlte FormenQuellenKulturartLageBemerkungen
Geländeformen, Boden-beschaffenheit, Größe, Gestalt, Denkmäler, Bodenfunde, Geschichtliches, Sagen, volkstümliche Deutung des Namens (etwa auch Hausnamen)
65 (1)der PraithackerSaalbuch 1532SN 122/88Saalb. S. 317: „Zween morgen der Praith acker, wendt uff den Reynold vnndt die Meyer zur Reuth.“
67 (2)Baumlesacker
bamlasacker
Gb VmASW 186
68 (3)Birkenäckerl, Birkenwiese, BirkenholzPirckloheSaalbuch 1532A WiO 240 a, 248 a, 241, 240 b, 265, 266„Drey morgen gegen Weithersdorff im Pircklohe, stoßen an Prechtl und Regnold:“
69 (4)BüchlemerwegGb VmA WaN 219, 215, 218, 221, 249, 252, 248, 247 ½Ober- und Unterbüchlein = 2 Meilen östlich von Kastenreuth. Tal hat Buchenwald, eine Seltenheit in unserer Föhrengegend.
70 (5)Buckholz, Buckacker
der vordere Buck
Gb VmA WaN 222, 223, 212, 216, 214buk = Anhöhe
71 (6)Peteracker (Pledracker)Gb VmAN 211Blätter in unserer Mundart bleder. Am unteren Ende des Ackers wuchsen früher große, breite Blätter („wie wilder Tabak“, wie mein Gewährsmann sich ausdrückte).
72 (7)Point
beind
Gb VmPeunthSaalbuch 1532 SNWiN 176Saalb. S.318: „Win morgen bey der Peunth strack am weithersdorffer wege.“ „Peunth“ ist bei uns eine Wiese am Hause.
73 (8)† am PühellSaalbuch 1532 SNS. 318: „Ein morgen am Prühell, dadurch die Rostaller weg gehet.“
74 (9)das halbe TagwerkGb VmAO 233 b
10† TodtenstrohGbAW 187–189Bei Rückkehr von Beerdigungen wurden die Strohpolster, auf denen der Sarg gestanden war, an der Flurgrenze Roßtal–Kastenreuth durch Trab vom Wagen geschüttelt; die Äcker auf Roßtaler und Kastenreuther Seite, wo die Polster liegen blieben, heißen „Totenstroh“. Jetzt fährt der Leichen wagen u. d. Äcker heißen jetzt „am Roßtaler“ bzw. „am Kastenreuther Weg“.
11der hintere Tränkacker
vordere
Gb VmASO 300–303, 306
12Triebacker
Triebholz
Gb VmA WaNO 243, 260, 269, 264
13EmmersäckerleinGb VmA ÖNO 268 a u. bVielleicht herrührend von einem Ameisenhügel, denn die Ameisen heißen bei uns ämes; das r wohl irrtümlich vom Kat.-Beamten eingefügt. Im Katasterauszug „Emmersäckerlein“.
14ErleswiesleinGb VmWiO 271Am vorbeiführenden Graben wachsen Erlen.
15EuresbüschGb VmÖ WaNO 267 a, 267 b, 270Bei Augsburg ein Forstamt „Eurasburg“; ob die beiden Namen Zusammenhang haben?
16FleckleinSaalbuch 1532SNAS. 319: „Ein morgen beim Flecklein, stost an den Meyer beiden seithen.“ „Ein morgen strackt auffs Flecklein zwischen dem Prechth“.
17FuchslochGb VmWaN 217, 220, 224
O 288
18GaßäckerleinGb VmWi AO 170An der Dorfgasse.
19Heckackerswiese
Heckacker
Gb VmWi AO 231, 232, 233 cLief früher eine Hecke daran entlang, deren sich die Leute noch erinnern.
20Hecketäckerlein
heckeläckerla
Gb VmAN 250Ein Heckel in Weitersdorf soll früher von diesem Acker einen Zehnten bekommen haben. Doch scheint mir Hecket ursprünglich zu sein.
21HofwieseGb VmWieseN 173–177
22beim HohensteinSaalbuch 1532 SNAS„Ein morgen beim Hohenstein, stost auffen Klei Reuther unndt den Vogtt.“
23vorderer Holzacker
Holzacker
hinterer Holzacker, Holzwiese
Gb VmA WiN 245, 246
NO 258, 257 b
24Hiftenacker
(im Kat.Auszug Hiftendornacker)
Gb VmAN 209, 210Dort stand früher ein Heckenrosenbusch.
25Hinterholz, VorderholzGb VmWaNO 255, 256, 257
26Hutacker, Hutwiese,
die Hut
Gb VmA WiO 236, 265, 237, 259, 291–294Vieh wird in Kastenreuth nicht mehr auf die Weide getrieben.
27† Kastenreuther Äckerlein
Kastenreuther Hoelzlein
GbA WaN 254 a, 254 b
28Klingenbüsche
in der Klingen
Gb VmÖ Wa WiO 275, 277–280Sehr lange (ca 200 m) und dabei sehr schmale (ca. 10 m) Waldteile in einer Mulde nach Sichersdorf zu.
29auffem KnäckAN„Zwein morgen gegen Weithersdorff auffem Knäck.“
30Kühhalt
kuhhalt
Gb VmAN 205Seinerzeit Sammelplatz für die auszutreibenden Kühe.
31LamgloheSaalbuch 1532 SNS.32o: „Ein morgen in Lamglohe, liegt zwischen Prechth vnndt Thomem Pauman.“ „Ein morgen im Lamglohe zwischen dem Prechth vnndt Meyer.“
32Landeräckerl (= acker)Gb VmAO 234, 235Wurden während der Zeit des Viehaufdiehuttreibens „eingelandert“ (d. i. mit primitiven Schranken umgeben ).
33Das LangeäckerleinGb VmAW 182, 183
34† LehvogtsäckerleinGbAW 179Jetzt: Steigmannsäckerlein vom Vorbesitzer Steigmann.
35Leimacker
Leimgrube
Gb VmLeimlayth-
lein
bey der Laimgruebn
Saalbuch 1532 SNA WaW 286, 287, 289Hat Lehmboden - Lehm hieß bei uns im 17. u. 18. Jahrh. Leimen.
36Leimweg
leinweg
Gb VmAW 195Eine Ecke lehmig. Richtig Leinweg.
37LeußwieseSaalbuch 1532 SNS. 316/317: „Ein tagwerk die Leußwiesen am Schwabacher Steige zwischen dem Mayer unndt Hanßen Prechth.“
38Lochholz,
im Loch
Gb VmWa AO 272–274, 276, 281–285Bodenmulde
39Lohn (neben des Meiers)Saalbuch 1532 SNAOS. 319: „Ein morgen neben des meiers Lohn, strackt auff dem Sichersdorffer wege:“
40lange MorgenGb VmANW 200
41vier MorgenGb VmANW 196
42MühlwegGbANW 193, 194, 197, 199Früher fuhren Kastenreuther und Oedenreuther Landwirte ihr Brotgetreide auf Schubkarren in die Mühle nach Weinzierlein. Ältere Leute können sich dessen noch erinnern. Der damals benutzte Weg hieß infolgedessen Mühlweg.
43Rettigäckerlein
räitis äckerla
Gb VmAW 191Hat roten Letten. „Räitier Budn“ = roter Lettenboden. Das „räiti“ verstand der Katasterbeamte nicht und machte ein „Rettig“ daraus.
44unterm Roßstallerweg
obern Roßstallerweg
Gb VmAW 181, 185, 190–192
45SalesackerGb VmAS 309Ich vermute "Salersacker". Saler = Seiler, deren es in Roßtal früher 2 gab.
46Sandacker im HolzwegGb VmAN 242Im Sandbuck
47Sandäckerl
Sandackergrube
Gb VmAO 290 a u. c, 295, 297 a, 297 b, 307, 308Unsere Gegend ist in der Hauptsache sandig. (Nürnberger Gegend!).
48in Sawen-schlagenSaalbuch 1532 SN 122/88Wa„Zween morgen in Sawenschlagen, stoßen auff sein wießen vnndt des Prechths Feldt.“
49hinterer Scheibersgarten
Scheibersacker
GbANW 201, 202
N 204
Auf dem Anwesen Hs.Nr.9 in Kastenreuth war früher ein Scheiber.
50SchneidersackerGb VmAS 178 a u. b
W 180
Der alte Bloß auf Hs.Nr. 1 in Kastenreuth, † ca. 1862, war Schneider u. Besitzer des Ackers.
51Schwabenacker
Schwabenwieslein
Gb VmA Wa WiO 169 a, 169 b, 230Die Schwab sitzen heute noch auf Hs.Nr. 8 in Kastenreuth.
52Schwegelln-
wießen
Saalbuch 1532 SNWiS. 317: „Ein tagewerk die Schwegelwießen, zwischen dem Regnoldt unndtdem Prechth.“
53SilberbuckGb VmAW 184Feinsandig.
54SteinackerGb VmASO 298
55StockackerGb VmA (jetzt Weg)N 247
56† am StreichlinSaalbuch 1532 SNS. 318: „Ein morgen am Streichlin vors Prechths Thor, stost auff die Klein Reuth (Ödenreuth) und auff Steinfeldt:“
S.324: „ Ein morgen am strichlein bey der Herbstwießen.“
57† StreitackerGbAN 251Jetzt: „Hirtenacker“.
58WegackerGb VmANW 203 b u. cAm Wege nach Weitersdorf.
59WeidigGb VmA WiN 206, 208, 225–229Ortseinwohner sagen: „Es wächst im Weidig, besonders in nassen Jahren, Weidenkraut.“
60Weiheracker,
= wiese
Gb VmA WiO 238, 239Dort ein Weiher, der früher Winterung gewesen.
61WeinzierlerwegGb VmWaNO 263
O 290 b
Bierwägen der früheren Brauerei in Weinzierlein fuhren früher auf diesem Wege Bier nach Großweismannsdorf.
62WeismannsdorferwegGb VmA Wa WiNO 262 c - d
SO 296, 299, 304, 305
Großweismannsdorf (weimersdorf) Dorf südöstl. von Kastenreuth.
63Weitersdorferacker, = wegGb VmAN 203 a
64daß wegeleithleinSaalbuch 1532 SNAJetzt Wiese am Weiher
65WinkelackerGb VmA WaN 253 a, 253 b
66im Andtw. o.S.323/324: Zwey morgen im Andt steht auff den Reynoldt unndt den weytterßdorffer wege.
67vorm Thorw. o.S. 323: Ein morgen vorm Thor.
68im Eckelleinw. o.S. 323: Ein morgen eckellein stost uffs Klein Reuter feldt.
70am Hunden Holzleinw. o.S. 324: Ein morgen am Hunden Holzlein liegt zwischen dem Sigerßdorffer vnndt dem Reynoldt.
71bey der Martter
das Wolffleyttlein
w. o.S. 323: Zwey morgen bey der Martter zwischen wegen, stoßen an Vogtt vnndt an die Rostaller drey morgen, daß wolffleyttlein, wendet beiden Ortten uff den Regnaldt.
Die laufenden Nummern 69 und 72 sind im Original von Herrn Oberlehrer Albert Kreiselmeyer gestrichen.
In der Nr. 69 ist in der Spalte „Alte Formen“ der Flurname „beim Hohenstein“ eingetragen. Es wird auf das angeführte Saalbuch, Seite 323 und auf die laufende Nummer 22 des obigen Verzeichnisses verwiesen.
Unter der Nummer 72 ist als alte Flurnamensform „in Sawenschlegen“ angegeben und Bezug genommen auf das obige Saalbuch, Seite 320. Auch hier erfolgt der Hinweis auf die laufende Nummer 48 des Flurnamenverzeichnisses.

Ortsflur Oedenreuth (1532 Reuth das Klein, um 1800 Ebenreuth).

Nr.Heutiger Name
nebst
mundartlicher
Form
QuelleAlte FormenQuellenKulturartLageBemerkungen
Geländeformen, Boden-beschaffenheit, Größe, Gestalt, Denkmäler, Bodenfunde, Geschichtliches, Sagen, volkstümliche Deutung des Namens (etwa auch Hausnamen)
135† BrunnenbauernackerGbANO 328Oedenreuth war bis 1803 bambergisch u. konnte ich deshalb im Saalbuch des ansbachischen Richteramtes Roßtal v. 1532 über Oedenreuth nichts finden.
136Der große Garten
Gartenacker, der kleine Garten
Gb VmAO 325
N 323 a, 324
Hs.Nr. 1 u. 2 waren früher Schloßgut, Bambergisches Lehen, zuerst an einen Lempe, zuletzt an die Kreß von Kreßenstein zu Lehen. Der anstossende Garten Pl.Nr. 311 ist heute noch mit einer Mauer umgeben, die an den Ecken Reste von runden Türmen zeigt.
137GeländeackerGb Vm Flpl.AW„Im Geländer“ Feld zwischen „kleinem Wald“ u. Schneidersweg (W u. O), zwischen Weinstraße u. Staatsstraße (N u. S).
138Acker am Hauserweg oder StraßenackerGb VmASO 350Vom Orte Oedenreuth führen zur nahen, südl. gelegenen Staatsstraße (Nürnberg - Ansbach) zwei Feldwege: im O die Hansersgasse, gewöhnlich nur „die Gaß“ genannt, und der Schneidersweg (im W).
139Hopfenwieslein
Hopfenweiher
Gb VmWiW 340Weiher nicht mehr vorhanden.
140am Kastenreuther WegGb Vm Flpl.ANO 329
141hinter der Mauer
im Gelände
Gb VmAW 341Stößt an den in Nr. 136 erwähnten Acker, gehört zum Feld „im Gelände“.
142NeuackerGbANO 327
143am RoßstallerwegGb Vm Flpl.ANW 334–339Pl. Nr. 338 heißt auch Spitzacker.
144SchabenackerGbAN 333Jetzt: „die Spitz“.
145SchloßgartenLehens-brief v. 11.5.1754GartenSMit einer Mauer umgeben, an den Ecken Reste von runden Türmen. Schloß (Hs.Nr. 1 u. 2), jetzt Wirtschaft, war Fürstl. Bambergisches Hoflehen und saßen daselbst die Herren Kreß von Kreßenstein 15.3.1741 bis 1865 bzw. 1869.
146SchneiderswegGb Vm Flpl.AS 345 a, 349Siehe Bemerkung zu Nr. 138!
147† SchwabenackerGbANO 330, 336Vermutlich von einem Vorbesitzer Schwab. Siehe auch Nr. 144.
148† SitzmannsackerGbAO 326Jetzt: "Erbesacker". Erbes = Erbsen.
149Der große WaldGb VmWaS 351 (101 Tgw. 82 Dez.)Jetzt zum v. Faber-Castell'schen Fideikommiß in Stein a. Redn. gehörig.
150Der kleine WaldGb VmWaSW 343–345Auch zum v. Faber Castell`schen Fiedeikommiß gehörig.
151† Der WildmeisterackerGbAS 347 u. 348Wohl seinerzeit Dienstgrundstück des um 1710 im nahen Regelsbach leben>den Fürstl. brandenburgischen Wildmeisters Joh. Leonh. Hänßinger. Hs. Nr. 6 u. 8 in Oedenreuth hatten früher Waldrechte am Schloßbesitz; für Verzichtleistung auf diese Rechte erhielt Hs. Nr. 6 Pl. Nr. 347 und Hs. Nr. 8 Pl. Nr. 348.
152Totenbücklein
toutnbückla
VmWeg-
strecke
Teil des Weges Roßtal - Defersdorf, so weit er durch Pl.Nr. 431 geht. Hier irrtümlich eingetragen, liegt in der Ortsmarkung Trettendorf. Siehe Nr. 248!

Ortsflur Wimpeshof (1532 Wympys).

Nr.Heutiger Name
nebst
mundartlicher
Form
QuelleAlte FormenQuellenKulturartLageBemerkungen
Geländeformen, Boden-beschaffenheit, Größe, Gestalt, Denkmäler, Bodenfunde, Geschichtliches, Sagen, volkstümliche Deutung des Namens (etwa auch Hausnamen)
153Panzerreisig
banzereisi
Gb VmPanzerreisig1701 SN 220/72A WaO 370 a u. b, 371 a, 370 c - ½ b, 371 b u. c, 373–376 ½Name kommt zweimal vor: Bei der Bevölkerung heißt so der Wald zwischen dem „kleinen Wald“ und Wimpashof, auf dem Flpl. das Feld südöstl. des „großen Waldes“.
154BirkenholzGbWaNW 395
155BürgermeistersäckerleinGbANW 393
156Espan,
Espanacker an der Weinstraße
GbWi AN 365, 367Naß, mit kleinem Weiher.
157HasenäckerlGbAO 368 aJetziger Besitzer nennt das Grundstück (gegenüber seinem Wohnhaus) „den Garten“; im Flpl. „Hafneräckerl“.
158auf der Heide
in der had
GbA ÖW 357 –359 1/2
159HerbstwieseGbWiO 366, 368 b
160HolzackerGbAO 377
161HopfengärtleinGb VmAW 361–363
162† HühnerholzGbWaNO 378
163† KirchenwegGbANW 394
164Kohlplatten am Birkenholz
an der Weinstraße am Kohlbuck
Gb VmWaNW 396, 398
165das LängholzGb VmWaNW 397
166† MühlackerGbAN 388, 389Jetzt: „Wimpaser Budn“.
167Sand und lange Beet;
Sandacker
Gb VmANW 391, 392
168SchwefelackerGb VmAO 385In unserer Gegend (oberer Keuper) gibt es im Stubensandstein graugelb- braune Keuperknollen, unregelmäßige Lagen, sehr hart, der Schreck der Brunnengraber, im Freien aber doch sehr leicht verwitternd. Seiner gelblichen Farbe und des ozonartigen Geruches, den die beim Aufpickeln er zeugten Funken verbreiten, heißen die Leute hier den Stein „den Schwefel“. Vielleicht finden sich im Acker solche Steine.
169SpitzackerGb VmANW 390
170Acker mit Grasrain an der Weinstraße, Wald an der WeinstraßeGb VmFlpl.A WaW 364–364 1/9 O 369Die Weinstraße führt von Clarsbach nach Oedenreuth u. ? Vom Weinbau rührt die Bezeichnung keinesfalls, dazu eignete sich das schnurebene, sandige, kalte Gelände niemals. Eher kann sie Weintransportstraße von Unterfranken nach Schwabach geweesen sein.
171am Weitersdorferweg
leinweg
GbWaNO 379, 383, 384
172WimpaserbodenGb VmAN 387Tiefer liegender Flurteil, im Gegensatz zur höher liegenden Wimpaserhöhe.
173an der Wimpashöhe
am Wimpashoferweg
Gb VmWa ANO 382, 382 ½
N 386 W 397
174Ödung beim Wimpasweiher
Espan beim Wimpasweiher
die Aidn
Gb VmÖ WieO 370
175ZolltafelGb VmWaN 380, 381Der Name ist mir ein Rätsel. Das nahe Oedenreuther Schloßgut war zwar Bambergisch, im nahen Buchschwabach war ein Nürnbergischer „Hauptmann“, trotzdem will mir eine Zollgrenze bei Wimpashof nicht eingehen. Vgl. Nr. 193. Dieser Text wurde im Original nachträglich von Kreiselmeyer wieder durchgestrichen.

Ortsflur Trettendorf (1532 Drettendorff).

Im Saalbuch von 1532 des Richteramtes Roßtal finde ich über Trettendorf nichts; es muß fremdherrlich gewesen sein.
Nr.Heutiger Name
nebst
mundartlicher
Form
QuelleAlte FormenQuellenKulturartLageBemerkungen
Geländeformen, Boden-beschaffenheit, Größe, Gestalt, Denkmäler, Bodenfunde, Geschichtliches, Sagen, volkstümliche Deutung des Namens (etwa auch Hausnamen)
176tiefe AckerGbAN 419, 420
177† AdamhansenholzGbWaNW 537, 538
178AltweiherGbWiS 487 b, 488Jetzt Wiese am Walde des Albrecht Weber, sehr naß, mit Quelle, deren es im Gründlein von Trettendorf nach Buchschwabach mehr gibt (Quelle der „kleinen Schwabach“).
179untere Afferleswiese
obere anfelswisn
GbWiW 505, 506 c, 523 c, 524Von an frl (Ahnfrau , Großmutter
180Panzerreisig
Panzerwiese
banzerreisi
Gb VmWa AO 431–433, 435, 448 b, 434–436, 437, 439–442, 448 aName ist noch gang und gebe. Merkwürdig ist, daß der Flurplan den Namen an ganz anderer Stelle, östlich vom „großen Wald“ zeigt.
181Pfaffenberg
pfaffaberg
Gb Vm Flpl.Wa AS 475, 481, 470–471Der Pfaffenberg ist nach Norden zu eigenartig abgeböscht. In seinem Baumgarten auf dem Plateau des Pfaffenberges fand der Besitzer vor Jahren Mauerreste. Doch fehlt jegliche Kunde über eine frühere Ansiedlung beim Volk wie in Archiven.
182PinsiackerGbAO 438Feuchter Acker
183am BirkenbuckGbWiSO 428 ½, 428 b
184BirkenleithenGbA WaW 499, 506 a u. b, 500, 501
185das PlätzleinGbÖW 515Im Ort
186Point
baind
Gb VmWiS 483, 484Peunt = Wiese am Haus
187BrückleswieseGbWiW 502 b, 504
188BückleinGbAN 412
189am BuchschwabacherwegGb VmWiS 479Buchschwabach = Kirch- und Schuldorf südl. von Trettendorf
190BuschweihergründleinGbWiS 479
191TaglöhnersäckerlGbAO 430
192DefersdorferwegGb VmASO 450–453Defersdorf = Dorf südöstlich von Trettendorf
193DrachenackerGbAO u. SO 442, 443Die Drach waren eine angesehene Zolleinnehmerfamilie in Großweismannsdorf um 1700
194TrummäckerleinGbAO 425
195Eselsheide
islsad
Gb VmANW 546Der Waldteil Eselsheide liegt zum größeren Teil in der Roßtaler Gemeindeflur.
196FörnenbüschGbWaW 529Wohl „Fohrenbüsche“.
197hinterm GaßnersgartenGbWieW 516Hängt wohl mit der Familie Gastner (bei den Bauern, die gerne Namen verdrehen, z. B. Hetzel statt Hölzel, Hölzel statt Hetzel, Studendrucker statt Studtrucker, „Gaßner“) zusammen.
198Gatteräckerlein
auswendige Gatteräckerlein
GbA (jetzt Baum-
garten)
N 411
NW 514
NW 513
199das GründleinGB Vm Flpl.AW 503, 511 a u. b
200HöglersgartenGbA jetzt WaldS 473Ältere Leute können sich den Baumgarten auf dem Pfaffengarten (jetzt Wald) noch denken. Vielleicht hängt der Name mit „Hügler“ = in Franken Viktualienaufkäufer zusammen. Stößt übrigens an das Grundstück, in dem Erdel Grundmauerreste gefunden hat. Vgl. Nr. 181!
201HühnerwiesleinGbWiS 464 b, 469,an Hs. Nr. 5 im Süden anstoßend
202Hölzlesacker
Hölzelsäckerlein
GbAN 416, 467„am Roßtalerweg“
203HutackerGbASO 457 1/3 a
204Kesselbuck
Kesselwiese
Gb Vm Flpl.A WiSW 476 a u. b, 478, 480
205Kohlersbuck
kullbuck
Gb VmANW 517 c–eWohl vom Kohlenbrennen.
206Krehenleithen und Höhacker
Krohnleithen
kranaleitn
Gb VmASO 460–462 ckrana = die Rabenkräh. „Krauerleite“ haben mehr Ortsmarkungen, z. B. Weitersdorf
207Kühtrieb
köitrib
Kühbuck
köibuk
Gb VmWi WeiSW 497, 498
W 516
NW 518, 519
Bezeichnungen, die aus der Zeit stammen, da das Vieh noch auf die Hut getrieben wurde.
208Kurzleithen
kurzläng
Gb VmASO 463Gegensatz dazu Nr. 211
209LangäckerleinGb VmAN 413
210lange LängGb VmANW 521–523
211Raitersaicherweg und
† Lehenacker
Gb VmASW 492Raitersaich = Dorf und Bahnstation westl. von Trettendorf
212Leithen
beint
GbAS 482
213† Lichtzehen u. StückelackerGb VmAN 414Im Kat.auszug: Lichtzaun u. Stöckelacker; im Volksmund „Hirschzaun“, demnach der gegen Hirsche eingezäunte Acker.
214HirschzaunVmAN 414Siehe 213!
215Mondschein
mondschan
Flpl. VmWaSW
216† das Mörglein
† das halbe Mörglein
GbWaNW 535, 5111,68 bayr. Tgw. = 0,572 ha
0,66 bayr. Tgw. = 0,225 ha
217† der Morgen, jetzt Baumgarten
der halbe Morgen
GbA WaW 508, 5112,46 bayr. Tgw. = 0,838 ha
218† die 3 Morgen,
Straßenacker
GbASO 4496,08 bayr. Tgw. = 2,072 ha. Stößt an die Staatsstraße (Nürnberg–Ansbach)
219Neubruch
neibruch, auch eibruch
Gb VmA WaS 473 a u. b, 474
NW 542, 543
Für 473 und 474 ist „Neubruch“ nicht mehr in Gebrauch.
220RaitersaicherwegGb VmWaSW 495, 496Raitersaich = Dorf südwestl. von Trettendorf
221vordere Rödlacker
jetzt kurzeläng
GbASO 464 a
222RoßstallerwegGb Vm Flpl.AN 415Roßtal (früher Roßstall) = Marktflecken nördl. von Trettendorf
223† Roßweg
roschtlerweg
GbAN 517 bRoßtal ist mundartlich Roschtl
224der Röthacker u. die SpitzGb VmASO 456Röth (mundartl. räit) = roter Letten.
225SaalaGbA WaS 468 a, 468 bIn unserer Gegend heißt der Raum im Hause eine Stiege hoch der „Sola“ (Söller). Steigt man die Stein- und Erdenstufen an der Nordböschung des Pfaffenberges empor zum Plateau: dem Saala, so kann man das Gefühl haben, wie wenn man zu Hause des Sola erstiegen hätte. Ein älterer Trettendorfer behauptet, 1769 sei ein Saala von Trettendorf nach Amerika ausgewandert. In den Kirchenbüchern bin ich auf diesen Namen noch nicht gestoßen. Eigenartig ist der Name auf alle Fälle.
226Saarleithen, Bäumles
sandleitn
GbAN 512 aSohr heißt hier saures Gras auf sumpfigen Wiesen, was auf Pl. Nr. 512 a nicht zutrifft. Sandleite stimmt besser.
227SandleithenGb VmASO 457 ½
S 468
N 517 a
228Sauerwieslein
das saure wiesla
Gb VmWiS 485
229SchelmleithenGb VmA nun WaS 459Teil der kranaleitn (Krähenleite).
230der alte Schlag
der Schlag
Gb VmWaNW 536 a, 539
231† SchlingenbergGbWaSW 489, 490Bewaldeter Steilabhang vom „Zuckermandl“ hinab zu den Kesselwiesen! Markung Steinach a/E (bei Rothenburg o.T.): Das Tal zwischen Hoheleite und Endseer Burg heißt „Schlingenbach“. Was bedeutet „Schlingen“?
232SchmidtwiesleinGbWiS 477
233SixenwieseGb VmWiO 426, 427
234† die Spitz
jetzt Neubruch
GbANW 544Im Neubruch gelegen. Im Westen (Acker) breit, im Osten (Wieslein) schmal.
235das Spitzlein,
RaitersaicherWeg
Gb VmASW 494
236† StadelackerGbASO 457 1/3 bJetzt „Judenacker“
237Staudenacker
das kleine Staudenäckerlein
Gb VmAO 482 b, 428 ½
SO 467, 466
238SteinackerGb VmANW 512 b u. c
239StückelackerGb VmAN 418 aVgl. Nr. 213
240Straßenäckerlein, Straßenacker, obere Straße, an der StraßGb VmASO 446, 447 a, 447 b, 457
241Weiherholz, WeiherdammGb VmWaW 527, 530
NW 531 a u. c
Die 3 Weiher sind jetzt: ein Wald, ein Acker, eine Wiese.
242WeinstraßeGb VmA WaNW 520, 532–534, 545Vgl. Nr. 170
243WiesenäckerleinGb VmASW 487 a
W 502 a
244Wimpas- oder Straßenacker,
Wimpaswiese, Wimpaspfütz
Gb VmA Wi WeiherO 421 a u. c, 422, 423, 421 b, 424
245WinkelackerGb VmAW 510
246Wolfsacker
Hühner- und Wolfsacker
Gb VmA ÖO 429 a, b, c
SO 454, 455
247unterm ZuckermandlGb VmA WaSW 491, 493
W 509, 525 ½, 526, 528
248Totenbücklein
toutnbückla
VmWeg-
strecke
W 431durchgehend (Roßtal–Wimpashof–Defersdorf)