Chronik des Museumshofes Schulstraße 13

Das Gütlein gehörte zu den Gotteshauslehen.
Die Besitzerfolge lässt sich aus den noch verhandenen Kirchenrechnungen fast lückenlos feststellen.

1594  Sebastian Schuler, Pfarrer
1605 Georg Schuler, Richter, Sohn des vorherigen, erwirbt das Haus von seinen Miterben und gibt es als Tausch an Barthel Hoffmann und Hans Hoffmann
1641 Von Hoffmanns Erben an Johann Frank, Nürnberg, verkauft. (Dieser besitzt auch das Anwesen Schulstr. 7)
1659 Michael Groß
1661 Mag. Johann Stegmann, Pfarrer Hans Rahn
1682 dessen Schwiegersohn Simon Dalnik
1727 Johann Schneider
1754 von Schneiders Witwe an ihre Tochter Barbara Grobe, Witwe des Schulmeisters Georg Grobe gegeben.
1766 deren Sohn Leonhard Leipold, Lehensvogt. Auf ihn bezieht sich wohl die Inschrift über dem Fenster im westlichen Obergeschoß 17 JLL 66
1785 Johann Georg Grobe
1805 erkauft von Lehensvogt Steigmann für seine Tochter Margarethe, diese heiratete
1811 Michael Blaßnek
1862 Georg Stefan Peipp
1897 Johann Peipp, Sohn des vorigen und Barbara Peipp, verstorben 27.1.1959
1959 Die ledig gebliebenen Töchter Maria und Katharina Peipp. Letztere verstorben 6.11.1981
1986 Der Markt Roßtal hat das sehr heruntergekommene Anwesen von den Erben übernommen, von 1987 bis 1994 mit Mitteln der Städtbauförderung sanieren und umbauen lassen, um es dann an den Heimatverein Roßtal e.V. zu verpachten.
1994 Mitglieder des Heimatvereins richten das Museum ein. Die Einweihung fand am 25. Juni 1994 statt.