Festschrift zur Tausendjahrfeier

Lebensbilder aus der neueren Geschichte Roßtals in 5 Jahrhunderten
Aus dem 15. Jahrhundert

Das Ortsbild vor 500 Jahren

Erklärung zur Skizze und der Ortsbeschreibung:

Diese Rekonstruktion Roßtals um 1500 bildet ein Zwischenergebnis der Siedlungs- und Häuserforschung. Es stellt die Anwesen dar, welche sich vor 500 Jahren in Roßtal nachweisen lassen. Ihre Ermittlung fußt auf der zu Beginn des vorigen Jahrhunderts eingeleiteten genauen Landesvermessung, die von Napoleon angeregt und von der königlich-bayerischen Regierung in die Tat umgesetzt wurde. Dabei wurden 1806 die ersten Hausnummern festgesetzt. Man erfaßte damals die vorhandenen 115 Anwesen der Reihe nach, ohne Rücksicht darauf, ob das Haus erst kürzlich erbaut wurde oder schon seit Jahrhunderten stand. Es wird oft angenommen, daß die Hausnummern die zeitliche Entstehung der Häuser ausdrückten. Dies ist bei den Nummern über 115 richtig. Die Reihenfolge der Hausnummern von 1-115 bildet jedoch keinen Hinweis auf das Entstehungsalter. Die Besitzerfolge bei den Anwesen wurde an Hand der in unregelmäßigen Abständen von den markgräflichen Ämtern angelegten sog. Particularen (Besitzverzeichnisse) und Steuerbüchern des 18., 17. und 16. Jahrhunderts erforscht. Aus den Einträgen kann meist durch die jeweilige Nennung der Vorbesitzer oder Vergleich des unveränderten Erbzinses die Generationenfolge bis 1532 erschlossen werden. Aus diesem Jahr liegt eine gründliche Beschreibung aller markgräflichen Anwesen des Richteramtes im sogenannten Salbuch vor. Für die Gotteshauslehen ist ebenfalls ein Salbuch aus dem Jahre 1531 beim Pfarramt erhalten, während die übrigen Anwesen anderer grundherrschaftlicher Zuständigkeit (Burggut und nürnbergische Untertanen) aus Urkunden und Archivalien verschiedener Herkunft ermittelt werden mußten. Die genaue Auswertung des Materials kann erst in einer späteren Arbeit erfolgen. Es wurde einstweilen der Versuch unternommen, das Ortsbild um 1500 zu rekonstruieren, wobei einige kleine unwesentliche Unklarheiten noch tiefergehende Forschungen bedürfen.

Die Grundherrschaften

In unserem Ortsbild begegnen uns eine Reihe von Grundherrschaften, die auf eine uns längst fremd gewordene Besitzform hinweisen. In unserer Zeit sind alle Grundstücke eines bestimmten Gebietes durch dafür zuständige Behörden (Landratsamt, Amtsgericht, Finanzamt und die Gemeindeverwaltungen) gemeinsam erfaßt und die Lasten und Abgaben werden für alle nach gleichen Richtlinien festgesetzt. Roßtal hat seine Oberbehörden in Fürth.

In der Vergangenheit, von der Siedlungszeit bis 1848, war die Grundlage der Besitzform das Lehenswesen und die Grundherrschaft. Jedes Anwesen, oft auch einzelne Grundstücke, die aus zerschlagenen Besitzungen stammten, hatten ihren eigenen Grundherrn. Dieser vereinigte mit gewissen Einschränkungen die Funktionen der oben aufgeführten heutigen Ämter. Die eigentlichen Bauern waren nicht Eigentümer des bewirtschafteten Grund und Bodens, sondern nur die Nutznießer, doch meist mit Erbberechtigung. Die ziemlich komplizierten Verhältnisse sollen im einzelnen in der schon genannten späteren Arbeit festgestellt werden. Die Ansässigkeit auf einem Grundstück drückte gleichzeitig ein Untertanenverhältnis zu dem Grundherrn aus.

So waren die Bauern der Anwesen Hs. Nr. 1, 5, 29, 30, 39 nürnbergische Untertanen, da sie einem Nürnberger Grundherrn unterstanden. Für sie galten vollkommen andere Gesetze, Abgabesätze, auch Maße und Gewichte usw. als für die markgräflichen Untertanen. Sie unterstanden auch der Nürnberger Militärerfassung, die für die westlichen Gebiete ihren Hauptmann in dem nürnbergischen Dorf Buchschwabach hatte. Er überwachte sie und sorgte für den Zusammenhalt der nürnbergischen Untertanen, die im Richteramtsbezirk in der Überzahl waren. Gelegentlich tritt er auch in Roßtal in Erscheinung, so bei der letzten Hinrichtung zweier Delinquenten im Jahre 1714, wobei uns sein genauer Bericht über den Hergang in den Nürnberger Akten erhalten ist.

Eine andere Grundherrschaft, die ebenfalls ihre eigene Vogteilichkeit besaß, bildete das Burggut, welches um 1500 dem Geschlecht der Wolmershausen gehörte. Aus unserem Ortsplan ersehen wir, daß um diese Zeit die Anwesen 3, 6, 23, 34, 37, 57, 106 und 107 dazugehörten, ebenso der Bauhof 59/60. Neben diesen Roßtaler Anwesen gehörte, besonders in der Ayrerzeit (1622-89) ein umfangreicher Streubesitz bis Sachsen und Flachslanden mit insgesamt 48 Anwesen dazu, die ein Schultheiß, der im Bauhof wohnte, verwaltete.

Die dritte der Roßtaler Grundherrschaften umfaßte die dem markgräflichen Richteramt direkt unterstellten landesherrlichen Untertanen. Während der Richter über alle Einwohner seines Gebietes, von Heilsbronn bis Stein und von Zirndorf bis Dietenhofen, die hohe Gerichtsbarkeit ausübte und Vertreter des Landesherrn war, hatte er die vogteilichen (besitz- und verwaltungsrechtlichen) Befugnisse nur über die unmittelbaren richteramtlichen Untertanen. Doch nahm einen Teil davon das Cadolzburger Oberamt selbst wahr, dessen zentralistische Bestrebungen, besonders im 18. Jahrhundert sämtliche neuerworbenen (1689 die ehemaligen Burggutuntertanen) und neugebauten Anwesen an sich zog. Die Sondergruppe der Gotteshauslehen (53, 55, 56, 62, 66, 68, 70, 75), welche ihre Erbzinssteuern an die Kirche zahlten, wurde ebenfalls vom Richteramt verwaltungsrechtlich betreut. Sie hatten auch im Gegensatz zu den beiden erstgenannten grundherrschaftlichen Gruppen Anteil am Gemeinbesitz. Später stießen auch die Burggutuntertanen dazu, niemals aber die Nürnberger. Nicht vergessen soll werden eine um 1500 verschwundene Gruppe der Reichslehen, die im 18. Jahrhundert Bedeutung erhielten. Früher waren diese Buttendorfer Besitz gewesen und bei dem Aussterben dieser Linie an die Leonroder gekommen. Nach der Katastrophe des Jahres 1450, als die Nürnberger im Markgrafenkrieg Roßtal zerstört hatten, waren sie in andere Hände gekommen oder nicht mehr aufgebaut worden. Gemäß alten Aufzeichnungen sollen es in Roßtal 8 Güter gewesen sein. Um 1700, als überall nach den Reichslehen geforscht wurde und sich in Roßtal der Lehensamtmann und Schloßbesitzer Gabriel von Furtenbach mit dem Leonroder Reichslehenbesitz befassen mußte, waren als sichtbare Überreste noch zwei Brandstätten im Pelzlein (Nr. 9 und 52) vorhanden. Bei seinen weiteren Nachforschungen stieß Furtenbach natürlich auf allgemeinen Widerstand, denn niemand wollte den seit vielen Generationen einverleibten Besitz wieder herausgeben. Da es sich nicht leugnen ließ, daß alte Beschreibungen auf das Mühlhöflein (Nr. 28) und die Hube auf dem Berg (Nr. 98) paßten, die aber schon längst von markgräflichen Untertanen genutzt wurden, bekam er sogar mit seinem alten Freund, dem Richter Sartorius, – er hatte ihn bei der Ansbacher Regierung für diesen Posten empfohlen – Streit. Dieser verklagte ihn beim Landesherrn, daß er in seine eigene Tasche arbeite und die markgräflichen Untertanen schädige. Furtenbach hatte nämlich, um den alten Reichslehenbesitzstand wieder herzustellen, wobei er sich den Lehen übertragen ließ, zuerst die beiden verfallenen Gütlein (Nr. 9 und 52) aufbauen lassen. Schon hier ergab sich ein Konflikt mit der Gemeinde, die bisher das ungenutzte Land abhüten konnte. Für Hs. Nr. 28 und 98 schuf er Ersatz in der Richters- oder Neuen Gasse, wie sie damals hieß, durch die Anlage der Anwesen Nr. 84 und 85. Wenig später, um 1710, ließ er daneben Nr. 80, 81, 82, 83, 86 und 87 errichten. Auch diese lagen auf Leonroder Grund, mußten aber 1713 an den Markgrafen abgetreten werden, wie aus dem Protokoll über die Lehenshuldigung in Cadolzburg hervorgeht.

Wenn wir das Ortsbild mit den 53 eingezeichneten Anwesen (davon 28 im Tal und 25 auf dem Berg) betrachten, so fallen uns gewisse Ballungen grundherrschaftlicher Art auf. Im unteren Ort befindet sich bei den ersten 7 Anwesen unter dem nordwestlichen Sporneck und im Pelzlein nur ein landesherrlich-markgräflicher Hof (7/8), dagegen behauptet sich unter den 15 Anwesen beim Mühlbachübergang und auf der Kappel das markgräfliche Element mit nur einer Ausnahme (Hs. Nr. 23). Im Winkel ist es wieder umgekehrt, dort stehen unter 7 Anwesen nur 2 markgräfliche. Im oberen Ort wird das Bild beherrscht von den beiden grundherrschaftlichen Kristallisationskernen, dem Gotteshaus und dem Adelsansitz. Die Kirche betreut im engen Rahmen 8 Anwesen, während zum Schloß der Bauhof – auf dem jetzigen Marktplatz – gehörte.

An dem heutigen Marktplatz hatte in alter Zeit kein einziges markgräfliches Anwesen einen Anteil. Seine heutige geschlossene und malerische Gestaltung ist erst vor 300 Jahren und später geschaffen worden, als allmählich das Gemeindeleben nach Auflösung des Bauhofes dort Besitz ergriff. Nun bleibt noch die Sackgasse, kurz „Gaß“ genannt, mit ihrer regelmäßigen Anlage der 9 Anwesen, die bis auf 106 und 107 markgräflich sind. Die „Gaß“ wurde vor dem Dreißigjährigen Krieg einmal kurze Zeit „Judengasse“ genannt, in den späteren Archivalien taucht dieser Name nicht mehr auf.

Nachstehend sollen ausschnittsweise einige Einzelheiten über die Anwesen, welche bereits mehr als ein halbes Jahrtausend in Roßtal bestehen, angefügt werden. Sie können erst später, wenn die Forschungen abgeschlossen sind, vervollständigt und bis zur Gegenwart ergänzt werden. Bei den markgräflichen Anwesen wurde das Salbuch aus dem Jahre 1532 zugrunde gelegt. Auch einige der Besitzerreihen im 16., 17. und 18. Jahrhundert seien beigefügt, gelegentlich mit baugeschichtlichen Notizen.

Nachdem die Kirche mit dem uralten Roßtaler Kleinod, der romanischen Krypta seine fachkundige Würdigung im zweiten Teil erhält, und sie auch im Heimatbuch von A. Rohn ausführlich behandelt wurde, möge gestattet sein, gleich zum nächsten markanten Punkt des Ortsbildes überzugehen.

Das Schloß

Lage: Auf dem nordöstlichen Sporneck hat das Schloß durch seine beherrschende Lage nicht nur den schönsten, sondern auch den zweckmäßigsten Platz, dessen Bedeutung sicher frühzeitig erkannt worden war. Von hier aus kann das Mühlbachtal bis zum 2 km entfernten Gaisberg überblickt werden und damit gleichzeitig der Verlauf des alten Hochweges, der ein Stück der Weinzierleiner Straße folgte. Nach Norden gegen Cadolzburg liegt jenseits des Mühlbachtales die sich fortsetzende Blasensandsteinhochfläche dem Blick offen dar, nicht zuletzt sei das östliche tief eingeschnittene Winkeltal mit dem gegenüberliegenden Eichenwald auf dem Ungarnberg erwähnt. Diese strategisch begünstigte Stelle erhält den ausschlaggebenden natürlichen Vorteil, daß zu Füßen der Felsennase, auf die das Schloß gebaut ist, eine starke Quelle entspringt. Ihre hervorragende Bedeutung unterstreicht der, später als Gefängnisturm benutzte, ins Tal herabgesetzte Wachturm des ehemaligen Kastells. Eine derartige Mauerführung, die wie hier ins Tal hinabstieg und den Turm mit einschloß, kann an alten Anlagen manchmal beobachtet werden. Die Nebengebäude gegen das Mühlbachtal wurden erst um 1695 durch Gabriel Furtenbach erbaut. Aus der erhaltenen Rechnung ist ersichtlich, daß die Erdaufschüttung das Mehrfache der Gebäulichkeiten kostete. Damit ist ausgesprochen, daß der Steilabfall direkt hinter dem Schloß begann. Dies entspricht auch den Gepflogenheiten beim Burgenbau. Der Mauereinsturz 1866 hat durch die Heraussetzung der neuen Stützmauer um 11 Meter bis an die Straße das Gelände an dieser Stelle wieder wesentlich verändert.

Von alten Besitzern

Wenn wir von dem mutmaßlich hier ansässigen Herren von Roßtal um 1100 und ihren unbekannten Nachfolgern absehen, so ist vor 1356 keine früher bezeugte Familie mit dem Gebäude in Verbindung zu bringen. Doch muß angenommen werden, daß hier schon immer eine wehrhafte Burg gestanden ist. Sie scheint aber im 13. Jahrhundert verfallen zu sein, denn als im 14. Jahrhundert ein burggräflicher Vasall das Anwesen übernimmt, wird es zwar als Erbburglehen bezeichnet jedoch nur die Hofreit erwähnt.

v. Seckendorf-Horuf 1356–1407

1356 Burkhart von Seckendorf, Horuf genannt, erhält von Burggraf Albrecht „die Hofreit, die da zu Rostal leit ob dem Brune, do der horuf innen wonet“, die Hofreit beim Kirchhof mit dem Schafhaus, dann die „Volckmarshube“, die „Mülhube“ und das „Reislehen“, sowie das „Fischlehen“ und den Acker in der Peunt. Auch ist verbrieft, daß er seinen Holzbedarf aus den herrschaftlichen Wäldern , („im Putendorfer Holz oder im Erlach nach unserer forsterer weise“) erhält. Die Nachfolger des Burkhart blieben anscheinend nicht in Roßtal, sondern teilten den Besitz und ließen ihn intensiv bewirtschaften. Einer der 7 Kinder Burkharts, welcher das Anwesen erhielt, war Ernst Horuf. 1392 erhält Peter von Seckendorf, Horuf genannt, einen Bauhof zu Rostal gelegen und ein purckstal und 8 Seldengütlein daselbst gelegen. Hier tritt zum ersten Male urkundlich das Wort „Burgstall“, also Stelle der Burg auf, was auf die frühere Burg hinweist. Außerdem sehen wir, daß ein Hofbestandteil in 8 Kleinanwesen geteilt worden ist. Paul von Seckendorf, Horuf, der andere Bruder Peters, erhielt einen Hof zu Roßtal gelegen mit seinen Zugehörungen, 6 Güter mit ihren Zugehörungen, die in dem Hof gehören und ein Fischwasser in der Bibert. Dieser Zweig der in unserem Gebiet weitverbreiteten Sippe der von Seckendorf trägt den Imperativnamen Horuf = Höre auf. Zwei weitere Geschlechterreihen tragen die Beinamen Aberdar = Immer da und Gutend = Alles zum guten Ende führend. Ihr Ursprung reicht gemeinsam in das 13. Jahrhundert, wo 3 Brüder diese zusätzlichen Namen erhielten und weiter vererbten.

Der letzte Horuf mit dem Vornamen Paulus heiratete als zweite Frau eine Anna Krezin. Diese überlebte ihn und heiratete ihrerseits als zweiten Mann einen Christian Haller aus dem Nürnberger Patriziat. Damit wäre bereits über den Schloßadel eine Verbindung hergestellt zu jenem Geschlecht der Haller, welche als Inhaber des Richteramts von 1379–1456 für Roßtal von weittragender Bedeutung wurden.

v. Wolmershausen 1407–1623

Über 200 Jahre war anschließend das Schloßgut im Besitz des Geschlechts der Wolmershausen. Die ersten beiden, Friedrich der Ältere und Friedrich der Jüngere, standen zu ihrem Oberherrn dem Burggrafen in sehr naher Beziehung. Sie hielten sich auch meist in Cadolzburg auf. Von Friedrich dem Jüngeren ist bekannt, daß er beim feierlichen Leichenbegängnis des Burggrafen und ersten Markgrafen Kurfürsten von Brandenburg als enger Freund des Verstorbenen den Schild des „Burggrafentums Nürnberg“ vor dem Sarge hergetragen hat. Dem nächsten Markgrafen Albrecht Achilles diente er gleichfalls in unverbrüchlicher Vasallentreue, nahm an verschiedenen Turnieren teil und war Mitglied des Schwanenordens. Im Markgrafenkrieg 1449/50 stand er im Heere des Albrecht Achilles. Bei der Einnahme Roßtals durch die Nürnberger 1450 wurde auch das Schloß niedergebrannt. Nach den Gepflogenheiten des Lehenswesens mußte sich jeder Besitznachfolger das Lehen von seinem Oberherrn wieder übertragen lassen. Leider schrieben dabei die Beamten den alten Lehensbrief nur unverändert ab. Erstmals 1514 änderte der neue Besitzer den seit Horufs Zeiten gleichgebliebenen Text. Dieser lautet jetzt bis 1689: „die Wale (= Wall mit Pallisadenzaun), Behausung und Ansitz samt Thurm (gemeint ist der angebaute Treppenhausturm, in dem die 'Schnecke' = Wendeltreppe lief), Mauern, Stadel und Stallung, Gertten und Hofreit.“ Jener Ludwig von Wolmershausen, der Domherr in Bamberg war, veranlaßte auch die Verzeichnung der weiteren 7 Güter, mit Namen der Untertanen und Zinspflicht (Georg Paur, Heinz Weisel, Swertzlein, Heinlein, H. Pauer, Conz Link, Hans Prunner), so daß wir auch die Burggutuntertanen von jener Zeit ab verfolgen können.

Um 1515 hatte der Bamberger Domherr von Wolmershausen das Schloßgut vorübergehend an seinen Vetter Gebhard von Zedwitz verkauft. Nach dessen Tod wurde dem Geschlecht von Wolmershausen durch den Ansbacher Lehenshof das Rückkaufsrecht streitig gemacht und es entwickelte sich ein fast hundertjähriger Prozeß. Schließlich wurde das Burggut 1622 von dem Ansbacher Leibarzt Ayrer gekauft, der auch dort seinen Wohnsitz nahm. Er ließ das wahrscheinlich noch seit der Zerstörung aus dem Markgrafenkrieg teilweise verfallene Schloßgebäude wieder herstellen. Die Wolmershauser hatten nach der Verlegung der markgräflichen Hofhaltung von Cadolzburg nach Ansbach bereits um 1430 ihren Wohnsitz hier aufgegeben, über die drei Generationen der Ayrer, dann deren Nachbesitzer Gabriel von Furtenbach (1692–1715), dem Erbauer der Richtersgasse, Lorenz von Schmiedel (1715–1732), der Hs. Nr. 40 errichten ließ und ein Bräuhaus mit Pumpwerk bauen wollte, woraus Hs. Nr. 50 und 51 entstanden, bis zu den Besitzern der jüngsten Zeit, von denen besonders Bürgermeister Hans Eckstein in hervorragender Weise an der Gestaltung des modernen Roßtal (Wasserleitung, Schulhausneubau) beteiligt war, soll später eingehend berichtet werden. Wie in den vielen Jahrhunderten vorher, so bildet das Schloß auch heute noch einen malerischen Blickpunkt unseres Ortes, besonders in dem schmucken neuen Gewand, das ihm der jetzige Mitbesitzer Richard Völkl, der Schwiegersohn des Vorbesitzers Hans Eckstein, in diesen Wochen anlegen ließ.

Hs. Nr. 1/2 - Schwalbenhof - (Blaßneck Thomas/Winkler Fritz)

Grundherrschaft: Fam. Tetzel Nürnberg, früher Bischof von Würzburg

Hofbeschreibung und Geschichtliches: Der Hof wird im Testament des Patriziers Jobst Tetzel 1579 genannt und dort dem einem Sohn Jobst Friedr. zuerkannt. Darin wird auch erwähnt, daß der Hof früher würzburgisches Lehen war, den vorgenannter Jobst Tetzel, seiner Verdienste halber, vom Bischof Melchior als Eigentum erhielt. In späteren Quellen finden wir die Hofgröße angegeben, die noch das alte Rodungsmaß von 150–-200 Morgen (= ca. 250 Tagwerk) nennt, davon die Hälfte Wald. Erst im Jahre 1804 wurde er zerschlagen. Die jährlichen Zinsen waren sehr hoch, nämlich:

11 Simra Korn (= 55 Zentner) (Hauptfrucht!!)
Simra Weizen (= rd. 2 Zentner)
Simra Gersten (= 5 Zentner)
5 2/8 Simra Hafer (rd. 40 Zentner)
20 Käse
120 Eier
7 Herbsthühner und 5 Fastnachthennen.

Allerdings war der Hof zehentfrei und wird deshalb als das Pfarrwiddum angenommen, der in der Naturalwirtschaftszeit die Besoldung für den Pfarrer bildete. Darnach wäre zu schließen, daß er schon bei der Errichtung der Urpfarrei geschaffen wurde und somit auf ein höheres Alter als 1000 Jahre zurückblicken könnte. Als Anwesensinhaber aus dem Jahre 1579 wird die Witwe des Hannsen Jordan erwähnt, wobei in Klammer der ursprüngliche Name G a r d a n beigesetzt ist. Dieser wird von dem gleichlautenden germanischen Wort abgeleitet, das, „im umhegten Bezirk Wohnender“, bedeutet. Interessant ist, daß sich der ursprüngliche Name bei der hiesigen Familie Jordan noch als volksmundlidier Über- name Garden findet. Der im ältesten Würzburger Lehenbuch aus dem Jahre 1303 aufgeführte Hof, der an Cunradus, dictus Vörchtlin verliehen ist und den darauf Chunradus dictus Aishut von Nürnberg erhält, dürfte ebenfalls der Schwalbenhof gewesen sein. 1616 wird als Besitzer Lorenz Jordan genannt, Grundherrschaft Jobst Tetzel, 1736 war Ferdinand Plaßned Hofbesitzer (mit Haus, Nebenhaus, Stadel, Schweinestall, Brunnen, Backofen), 1781 Hörrlein Johann Gg.

Hs. Nr. 3/4 (Schuster Georg/Knoll Georg)

Hof (zum Wolmershäuser Burggut gehörig)

1622 Ayrer; 1689 markgräfl. Kammergut - Haus mit Beckenrecht. Besitzgröße ca. 50 Tagwerk. – Um 1758 erfolgte die Abspaltung des ehemaligen Nebenhauses durch Erbteilung. List Gottfried, Beck; 1723 List Jakob; 1759 List Friedr. (Schwester heiratet Lideriz Joh. Christof erhält Nebenhaus); 1798 List Kaspar

Hs. Nr. 5 (Kreiselmeyer Peter)

Hof (nürnberg. Grundherrschaft: v. Welser)

Die Familie der Frhr. von Welser, welche den Roßtaler Gesamtzehent beanspruchten, hatten auf diesem Grundstück den Zehentstadel errichtet. 1616 Fischer Georg; 1736 Zögel Georg (Haus, Stadel, Backofen, Schweinestall, Brunnen); 1781 Zechel Lhd.

Hs. Nr. 6 (Bauer Hans)

Gütlein (zum wolmersh. Burggut gehörig)

1622 Ayrer; 1689 markgräfl. Kammergut. Besitzgröße: ca. 4 Tagwerk; Haus mit Beckenrecht. 1695 Knoth Gg., Beck; Auer Konrad; 1788 Auer Johann; 1811/12 Auer Joh. Adam.

Hs. Nr. 7/8 (Bürgermeister Michael Wiesinger)

Hof (markgräfl.)

Salbuch 1532: Haus, Stadel, Hofhäuslein, Schweinestall, Backofen, Schöpfbrunnen, Gärtlein, Hofreit 1,5 Morgen. Besitzgröße ca. 70 Tagwerk. 1532 Nußner Hans; 1574 Weiler Hans, Bauer Wolfgang; 1650 Reck Peter (1705 Steuerermäßigung wegen hohen Alters); 1710 Zucker Wilhelm (Steuerermäßigung belassen, da Haus und Stadel neu gebaut werden muß); 1741 Zucker Math.; 1780 Zucker Ferdinand, 1819 Zucker Johann, 1859 Zucker Konrad, 1896 Zucker Andreas, 1931 Wiesinger Michael.

Hs. Nr. 9 (Belian Margarete)

Gütlein (leonrodisches Reichslehen)

war Jahrhunderte lang eine öde Brandstätte, auf der die Gemeinde das Vieh hütete. Diese wurde von Gabriel von Furtenbach (1692-1715 Schloßbesitzer) wieder bewohnbar gemacht. 1736 List Lorenz (Gütlein unten an der Straßen neben Zuckershof), 1/2 zweigädiges = 2stöckiges Haus, darinnen 2 Feuerrechte. - Lehenherr: Rat Sommer. 1781 List Heinrich und Drach Johann. - Lehensherr: Freiherr Kreß von Kressenstein, Nürnberg.

Hs. Nr. 13 (Winter Leonhard)

Der Halbhof (markgr.) wurde bis 1732 zusammen mit Hof Nr. 36 bewirtschaftet.

1532 Schademann Fritz; 1574 Frank Phil.; 1614 Leipold Hermann, Trach Lorenz; 1664 Trach Pankraz; 1678 Sauer Hans Leonhard; 1708 Sauer Adam; 1715 Wendler Lorenz; 1717 Latteuer Joh. Friedrich; 1732 Mäching Franz Albrecht; 1773 Mäching Georg Albrecht; 1801 Zerschlagung; nächste Besitzer Winter Joh. Michael und Keller Leonhard.

Hs. Nr. 16 (Haas Georg)

Gütlein (markgräflich)

Salbuch 1533: Haus, Stadel mit Schweinestall darunter, Backofen, Schöpfbrunnen, Hofreit 1/4 Morgen. Besitz ca. 3/4 Tagwerk Wiesen, Steuerwert 20 Gulden. Frühere Besitzer: 1532 Eberlein Hans, 1574 Beck Hans, 1614 Burk Hans' Witwe, darauf Jttner, dann Meyer Christof, 1637 Meyer Linhard, 1667 Stöneder Georg, 1682 Feder Jobst, 1699 Weigel Kaspar, 1726 Kettner Georg (hat das baufällige Haus eingerissen und ein neues erbaut), 1769 Kettner Heinrich (verkaufte Wiese im Pelzlein 1779, darauf wurde Hs. Nr. 11 und 12 im gleichen Jahr erbaut), 1796 Gruber Johann Georg.

Hs. Nr. 17 (Bauer Adam)

Hof (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel, Nebenhaus, Stall, Backofen, Schöpfbrunnen. Besitz ca. 70 Tagwerk. - Steuerwert: 100 Gulden. Frühere Besitzer: 1445 Pauer Hermann, 1532 Bauer Ullrich, 1574 Pleitner Hans, 1614 Halter Hans, 1630 Hammerschmidt Peter, 1660 Schmidtmer Pritz, dann Ostertag Bartl (4 Pferde, 3 Rinder), 1679 Kirchmeyer Ullrich, 1680 Ostertag Konrad (Stiefsohn), 1716 Zerschlagung durch Marx Jos., Schutzjude zu Zirndorf. Neue Hofgröße: ca. 35 Tagwerk. 1716 Roth Martin, 1729 Weiler Peter, 1746 Drach Simon, Tochtermann, 1752 Plohrer Georg, 1762 Plohrer Michael, 1787 Schmidt Konrad (Häuslein und Stadel sehr baufällig), 1797 Haas Wolfgang, 1805 Übler Johann Georg, 1813 zweite Zerschlagung.

Hs. Nr. 20/21 (Miederer And.)

Hof (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Nebenhaus, Stadel mit Schweinestall, Backofen, Schöpfbrunrien, Höfreit ca. 1 Morgen. Besitz ca. 60-70 Tagwerk; Wert: 150 Gulden. Frühere Besitzer:
1532 List Hans, 1574 Leipold Michael, 1614 List Hans, 1640 Ott Michael, 1650 Brunner Fritz, 1659 Ostertag Michael, 1690 Wiserner Martin (1712 Steuerermäßigung wegen Neubau, Viehbesitz: 2 Pferde, 2 Ochsen, 10 Rinder), 1729 Wiserner Konrad, 1734 Witwe heiratet Peter Andreas, 1750 (15 Morgen Feld und 2 Morgen Wiesen an Juden von Zimdorf abgegeben), 1754 übernimmt den Resthof der Stiefsohn Wieserner Konrad, 1794 Wieserner Adam, ff.

Hs. Nr. 22 (Stengel Hans)

Hof (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Nebenhaus, Stadel mit Schweinestall darunter, Backofen, Hofreit mit Garten 1 1/2 Morgen, Besitz ca. 60 Tagwerk.
Frühere Besitzer: 1532 List Cunz, 1614 List Fritz, 1618 Hofman Hans (Tuchscherer), 1640 Ott Hans (Bürgermeister), dann Schmidtmer Fritz, 1685 Schmidtmer Michael, 1707 durch Israel Josef von Zirndorf zerschlagen nunmehr ca. 35 Tagwerk, dabei ca. 8 Tagwerk, die nicht bebaut werden können. 1706 List Gottfried der junge (1712 wurde der Steuerwert ermäßigt, da die übriggebliebenen Felder sehr schlecht; Viehbestand: 2 Pferde, 4 Rinder), ab 1733 im Besitz der Familie Stengel.

Hs. Nr. 23 (Walther Margarete)

Hof (wolmersh., zum Burggut gehörig, Kappelhof)

ab 1622 ayrisch ab 1689 markgräfl. Kammergut Besitz ca. 40 Morgen List Michael, List Georg, List Georg (Witwe), Weißmann Georg, Winkler Johann.

Hs. Nr. 24 (Lorenz Grünbaum)

Mühle oberschlächtig (Wasserzuführung von oben auf das Mühlrad) mit 1 Mahlgang. 1741 heißt es dann im Steuerbuch: oberschlächtige Mühle, welche zwar mit 2 Gängen versehen ist, aber wegen des kleinen Wassers allezeit nur mit einem mahlen kann.
1532 Müllner Kunz, 1574 Jordan Conz, 1614 Lößlein Leonhard, 1635 Lößlein Hans, 1650 Erlacher Christof, 1651 Erlacher Michel, 1659 Brechtoldsbauer Hans, 1660 Grundleuter Michel, 1664 Plaß Konrad (baufällige Mühle, Besitzer alter Mann), Treffert Lorenz Joachim (1712 Steuerermäßigung wegen Reparaturen in der Mühle, Viehbestand: 2 Kühe), Auer Hans Wolf, Winkler Hans Wolf, Winkler Leonhard, Winkler Paulus, Burk Friedrich (2. Mann).

Hs. Nr. 25/26 (Marx/Burk Lhd.)

Häuslein (markgräflich)

1532 Weyler Hans (aus Stöckach), 1574 Sayd Linhart („im Mühlpach“), 1612 Haiger Leonhard, Burck Hans („uffm Sand“), Riß Hans, 1669 Riß Leonhard, 1679 Wolf Adam („Ein Metzger und Bierschenk“; 8 Morgen Feld, 2 Kühe; erhält 1712 Steuerermäßigung, „in Betrachtung, daß er als ein krummer Mann auch Alters halber seinem Gewerb nicht mehr nachkommen kann“). Wolf Adam junior, Schenker Jakob.

Hs. Nr. 28 (Kandel Fritz)

Hof (markgräflich)

Der Hof ist höchstwahrscheinlich ein altes Buttendorfer Reichslehen, also Königsland gewesen. 1712 noch unaufgebaut. 1745 Höflein mit einem schönen neuen Haus und Stadel (3 Pferde, 3 Rinder). 1666 heißt es: „Höflein so Kastenlehen und seit unvordenklichen Jahren nur zugebaut worden.“ 1532 wurde der Hof vom Müller bewirtschaftet, um 1600 von den beiden Listen auf Hs. Nr. 20 und 22, von 1630–1722 bebaute ihn der jeweilige Sonnenwirt mit. 1786 war er im Besitz der Bierbrauerswitwe Anna Reisenleiterin aus Schwabach. 1735 List Georg um 1200 Gulden gekauft. 1749 Kern Johann Wilhelm 1768 Kolb Chr. Ulrich (aus Konkursmasse erkauft). 1769 Frau Anna Elis. Kuch, 1798 Kuch Georg.

Hs. Nr. 29 (Bauer Adam)

Halbhof (nürnbergisch)

Markgrafl. Lehen an von Größer, Nürnberg. 1775 v. d. Herrschaft eingekauft als Kammergut. Haus, Stadel, Schweinestall, Hofreit. Besitz: 35 Morgen. 1557 Steiner Hans, 1599 Fischer Wolf, Schöllhorn Konz, 1645 List Jakob oed, 1695 List Georg, 1704 List Hans, List Georg.

Hs. Nr. 30/31 (Horneber Michael/Walther Karl)

Gut (nürnbergisch - Grundherr: Freiherr von Welser)

1616 Besitzer Jakob Jordan, 1736 List Martin (Metzger, Beckenrecht aufgekündigt, Vater List Lorenz war ein Beck und Siebner), Haus, zweistöckiges Nebenhaus mit Feuerrecht oben, unten Stall, Backofen im Haus, Schweinestall im Hof, 1 Schöpfbrunnen.

Hs. Nr. 32 (Haberäcker Hans)

Höflein (markgräflich)

Salbuch 1533: Haus, Stadel, Schöpfbrunnen, Garten. 1532 Menger Hans, 1602 Hoffmann Hans, Burk Hans, Haffner Georg, Ebert Endreß, 1662 Kohler Peter, 1685 Fischhaber Georg hat die Kohler'sche Wittib geheiratet. Gerichtsbürgermeister und Metzger 1712. Von diesem Gg. Fischhaber lautet der rühmliche Eintrag im Steuerbuch. „Weilen bei ihm das Gewerbe um willen er bei dem Gerichtsbürgermeister- und Heiligenpflegeramt viel Zeit zusetzen mußte, gar sehr abgenommen und er dadurch in einer großen Schulden liegt und höchster Armut geraten.“ 1713 Fischhaber Johann Leonhard, 1718 Fischhaber Georg Konrad, Metzger (Teilung 1720 mit Kandel Georg, Färber). 1728 in Kandels Hälfte wieder Fischhaber Leonhard. 1748 übernehmen die beiden Söhne Fischhaber Johann Leonhard junior und Fischhaber Barth. das Haus. 1751 List Georg die Hälfte des Fischhaber Johann Leonhard, 1759 die ledige Tochter List Anna die andere Hälfte; diese heiratet um 1770 Friedrich Schweigert, der dann später auch die Hälfte seines Schwiegervaters Gg. List übernimmt.

Hs. Nr. 34/35 (Heß Konrad)

Gütlein (zum Wolmershäuser Burggut gehörig)

1622 Ayrer, 1689 Markgräfl. Kammergut. Besitz ca. 5 Tagwerk, Haus mit V4 Morgen Garten. Weiß Stefan Melber, 1718 Körber Hans Tochtermann, 1741 Körber Johann Georg, 1797 Körber Johann Georg jun.

Hs. Nr. 37/38 (Schuhmann Hans)

Gütlein (zum Wolmershäuser Burggut gehörig)

1622 Ayrer, 1689 Markgräfl. Kammergut. Haus und Stadel mit 3 Morgen Feld. 1700 Hüttenbauer Adam, Zimmermann, Hüttenbauer Hans, spätere Teilung um 1779; 1/2 Haus: Schetter Michael, darauf 1811/12 Eckstein Heinrich.

Hs. Nr. 36 (Eckstein Michael)

Hof mit 100 Morgen Besitz, dazu der Halbhof Hs. Nr. 13

1532 Schademann Fritz, 1574 Frank Phil., 1614 Leipold Hermann, Trach Lorenz, 1664 Trach Pankraz, 1678 Sauer Hans Leonhard, 1708 Sauer Adam, 1715 Wendler Lorenz, 1717 Latteuer Joh. Friedrich (Abtrennung des Halbhofes Nr. 13), 1732 Auer Hans Michael, 1747 Witwe Marg. Auer heiratet Zißler Joh. Leonh., 1767 Ammersbacher Joh. Math., 1780 Joh. Paul Groß, 1801 Hofmann Michael, Tochtermann.

Hs. Nr. 39 (Stettner Karl/Apotheke)

Söldengut (nürnberg. zum v. Größerschen Hof Nr. 29 gehörig)

1599 Mufler Hans (erstmals erwähnt), 1608 Beheim Claus, 1645 Bertold Thomas, jetzt Reger Hans, 1687 List Wolf, 1709 Seiz Georg, 1758 Witwe des Barthel Schneider.

Hs. Nr. 41/42 (Stettner Margarete)

Schmiede (markgräflich), seit 1313 vererbt

Salbuch 1532: Haus, Stadel, Nebenhaus (später Nr. 43), Schmiedhaus; Besitz: 10 Tgw. Feld, 10 Tgw. Wald. 1532 Schmied Hans, 1574 Froschmann Hans, 1614 Froschmann Leonhard, 1643 Auer Friedrich, 1667 Auer Michael (wird als guter Handwerker bezeichnet, 2 Ruhe), 1703 Auer Hans Leonhard, 1742 Auer Johann Leonhard, Schwendner Johann, Auer Wolfgang Gg.

Hs. Nr. 45 (Heinlein Christian)

Badehaus (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Bad, Stadel, Schweinestall, Backofen, Garten; später kam ein „geringes“ = kleines Nebenhaus dazu. 1704 wurde über Keller ein neues Haus errichtet. 1786 übernahm der Sohn Fischhaber Peter das Nebenhaus (Hs. Nr. 46) als Wohnung. 1532 Mader Hans, 1574 Hoffmann Hans, 1614 Wagentrug Contz, Burk Wolf (öd), 1651 Bräu Stefan, 1667 Herzog Jakob, 1681 Rupp Georg, 1685 Braun Michael, dann Müller Hans Daniel erbaut 1704/05 ein neues Badhaus am Schloßbuck, 1704 Schwalber Peter richtet im alten Haus eine Wirtschaft ein, Ostertag Johann, 1726 Witwe heiratet Friedrich Wenk, Stiefsohn Ostertag Georg, 1761 Fischhaber Christof, Fischhaber Johann Adam.

Hs. Nr. 47 (Peipp Georg)

bis 1753 Amtsknechtshaus und Frohnveste

1753 Steigmann, der bisher das Nebenhaus (des Hofes Nr. 101) besessen hatte, tauscht mit dem Amtsknechtshaus; Steigmann.

Hs. Nr. 48 (Schütze Otto)

Gütlein (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Garten mit 'A Morgen. 1.532 Weyler Hans (Stöckach), 1574 Weyler Jakob (Stöckach), 1614 Schmidt Conz, 1646 Förster Jakob, 1649 Burk Barb., Hofmann Hans, 1661 Bauer Georg, 1665 Wallsauer Hans, 1666 Riesenecker Jakob, 1681 Geißler Michael, 1695 Schmidt Hans (Steuer nicht erhöht, da jetziger Besitzer schadhafter Mann; Besitz: 1/2 Tgw. Wiesen, 2 Rinder), 1704 Schmidt Conz, 1733 Beck Paulus (Tochtermann des Schmidt), 1737 Kandel Georg (Färber), 1740 Kandel Georg Adam, 1775 Kandel Friedrich.

Hs. Nr. 49 (Halbritter Hans)

Häuslein (markgräflich)

1532 Reck Michael, 1574 Hoffmann Hans, 1614 Haslacher Hans, Keil Georg, Bauer Wolf, Wurmb Wilhelm, 1654 Gleichmann Günter, 1656 Meyer Martin Wilhelm, 1662 Maderer Ullrich, Schulmeister, 1665 Schützenhöfer Michael, 1668 Dörfler Mathes, 1700 Hofmann Johann Jakob (Gerichtsbürgermeister und Richterverweser; Haus neu gebaut), 1707 Wolff Adam jun., Metzger und Zapfenwirt, 1714 Wolff Adam, 1755 Witwe heiratet Eckstein Johann, 1788 Eckstein Johann Adam.

Hs. Nr. 52

Häuslein (entfremdetes Leonrod. Reichslehen, welches der Schloßbesitzer und Lehensamtmann Gabriel von Furtenbach 1699 als öde Brandstätte bezeichnete und wieder aufbauen ließ)

1736 wird Helmreich Georg (Schumacher), als Besitzer des Häusleins hinten am Schloßbuck erwähnt. Das Haus wird vom Schloßbesitzer von Sommer als Afterlehen verwaltet. 1781 tritt die Nürnberger Patrizierfamilie Kreß von Kressenstein als Lehensherr auf. Inhaber ist Steigmann Georg.

Hs. Nr. 53

Gotteshauslehen (Lämmermann Heinrich)

Besitzerfolge nach dem Salbuch des Pfarramtes ab 1531: Vogel Albrecht, Weber Rudolf, Weber Hans, Müller Conz, Holzmann Fritz, Stollhorn Hans, Hofmann Philipp, Franck Philipp, Popp Hans, Helfer Konrad, Pronhöfer Hans, Schmittner Heinrich, Wurm Hans, Burger Peter (Häuslein und Hofhäuslein, Städelein alles sehr baufällig; l Pferd), 1712 Unger Georg (Schreiner, „schlechte Nahrung“; 1 Kuh), 1745 Noback Carl (baufälliges Häuslein), 1766 Nußbeck Wilhelm (Weber).

Hs. Nr. 55 (Hörlein Peter)

Gotteshauslehen

Menger Hans, Hofmann Hans, Schuler Georg (Richter), Lößlein Leonhard (Müller), Ramold Hans, Förster Gottfried (Richter), List Claus, Wolf Hans, Wolf Barthol., Friedlein Sixt, Mächin.

Hs. Nr. 56

Gotteshauslehen

1712 Schneider Kaspar (Schuhmacher und Gotteshauspfleger = Kirchenvorstand) erhält Steuerermäßigung, wegen seiner Nebenämter, 1745 Schneider Wilhelm (Schuhmacher), 1775 Tochter Anna heiratet Schmidt Joh. Leonh., 1785 Reck Friedrich.

Hs. Nr. 59/60 (Schmeißer Fr./Drach Käthe)

Bau- oder Halbhof

Seit Urzeiten befand sich hier auf dem heutigen Marktplatz der sogenannte „Bau- oder Halbhof“, der mit ca. 100 Tagwerk Feld, 110 Tagwerk Wald und 15 Tagwerk Wiesen die Versorgungsgrundlage des adeligen Ansitzes bildete. Er taucht urkundlich zusammen mit dem Erbburggut bereits 1356 auf, wobei vor allem das dort befindliche Schafhaus für 200 Schafe betont wird. Die Schafhaltung war seit ca. 1400 wegen der schlechten Ernährungsgrundlage abgekommen. Die Abgaben des Hofes werden 1676 wie folgt genannt:
5 Simmra Korn (= 25 Ztr.) a 6 Gulden 24 Kreuzer = 32 Gulden
1 Simmra Hafer a 4 Gulden 12 Kreuzer 4 Gulden 12 Kreuzer
1 Reichstaler an Geld 1 Gulden 12 Kreuzer
1 Fastnachtshenne 10 Kreuzer
1676 wurde die eine Hälfte des großen Stadels mit einem neuen Strohdach versehen. Der Schloßbesitzer Gabriel von Furtenbach 1693–1715 verlegte die Landwirtschaft in den Schloßhof und machte aus den Bauhofgebäuden (Haus, Stall) Zinswohnungen. 1731 wurde durch Frau von Schmiedl der Bauhof verkauft und die Besitzungen zum Teil zerschlagen. Maier Johann kaufte Bauernhaus, Stadel, Backofen, Hofreit mit 2 Schorgärtlein 5 Tagwerk Wiesen, 20 Tagwerk Feld, 1 Morgen Holz um 825 Gulden. 1743 Wolf Johann, der 1749 mit seinem Weib ohne Hinterlassenschaft verstarb. Erben waren Schmeißer Georg und Gruber Wilhelm. Seit 1751 wurde das Anwesen geteilt. Spätere Besitzer: Schmeißer Kaspar 1756, Schmeißer Job. Gg. 1787, in der anderen Hälfte (Hs. Nr. 60) Helmreich Stefan 1766 und Nüchterlein Peter 1777 als Tochtermann.

Hs. Nr. 62 (Fischhaber Hans)

Gotteshauslehen

Kohler Cunz, Mader Hans, Herzog Jörg, Keller Hans, Goß Hans (Richter), Stüber Adam, Hofmann Hans, Sauer Hans Leonhard, Sauer Adam (1712 Steuerermäßigung wegen Neubau), 1715 Huj Johann Leonhard, Wolf Barthel, 1736 Wolf Johann, 1749 Gruber Wilhelm, 1756 Pantasdi Valentin, 1794. Pantasch Ferdinand, Zerschlagung.

Hs. Nr. 66 (Fischhaber Lhd.)

Gotteshauslehen

Besitzetfolge aus dem Pfarramts-Salbuch 1531: Visher Barthel, Beck Friedrich, List Georg, Schue Wilhelm, Ott Hans Beck, Fabritius Wolfgang (Richter), Fabritius hat das Gütlein eingehen lassen, jetzt öd, Schützenhöver Michael, Schicker Georg (Schneider und Gerichtsverwandter - Beigeordneter, Schicker Hans (Steuerermäßigung, da Acker am Buchschwabacher Weg sumpfiges Land ist), 1759 Wolf Adam, Schwab Joh. Kds. Eheweib, 1768.

Hs. Nr. 70/71 (Scheuerlein Johann)

Gotteshauslehen

Besitzerfolge nach dem Pfarramts-Salbuch von 1531: Jordan Hans, Enck Ambrosius, Menger Hans, Hofmann Hans, Bub Heinrich, Kohl Konrad Haffner (Steuerermäßigung „weilen dieser im Ausschuß viel zugesetzt“; 1 Kuh), 1732 Kohl Nik. Hieronimus; II. Hälfte: Mizam Konrad, Burckhard Georg Adam (beide Hälften).

Hs. Nr. 72 (Gegner Konrad)

Besitzerfolge aus dem Pfarramts-Salbuch 1531: Koppin Agatha, Koppin Fritz, Vogel Hans, Vogel Benedikt, Vogel Hans, Müller Melchior, Hoffmann Hans (Dachdecker), Purster Hans Witwe des Webers, Werneck Rupprecht, (Beck, ist den Müllern ziemlich viel schuldig), Schneider Kaspar.

Hs. Nr. 75/76 (Stoll Michael)

Gotteshauslehen

Hoffmann, Helfer Hans, Gugelweigel Adam, Schachmann Georg, Schachmann Hans, Bäuerlein Johann Kaspar, Wießbeck Math. Büttner auf Bäuerleins Hof, Wießbeck Witwe; II. Hälfte (76), 1727 Pfeiffer Jakob (Taglöhner), Hönig Marg. heiratet Kolb, Hönig Dorothea heiratet Kittler Leonh., Körber Kaspar, 1749 Heinlein Georg, 1750 Fischhaber Joh. Lhd. heiratet die Witwe Körbers.

Hs. Nr. 96 (Greul Karl)

Kramer (markgräfliches Lehen)

ca. 15 Tagwerk Besitz 1532 Kramer Ambrosius, 1574 Paulus Hans, 1614 Stieber Adam, Stieber Georg, Kieser Michael Friedrich (Richter), Trach Lorenz (2 Pferde, 2 Kühe), 1685 Werneck Thomas (Maurer), 1705 Werneck Witwe heiratet Drach Hans (Umgelder); II. Hälfte Eisen Hans, ab 1720 wieder Drach allein, 1730 II. Hälfte Winkler Wolfgg. 1791 haben je eine Hälfte Helmreich Kaspar und Helmreich Konrad.

Hs. Nr. 98 (Klose Georg)

öde Hofstatt (Der verfallene Hof wurde erst 1617 vom Richter Brunnemann wieder bewohnbar gemacht. Bis dahin wurde er von den Besitzern des Anwesens Nr. 22 mitbearbeitet.)

1532 List Cunz (Besitzer des Hofes Nr. 22), 1574 List Cunz (wie vor), 1614 List Fritz (wie vor), 1617 Brunnemann Gottfried (Richter), Beringer Stefan, List Claus, 1691 Burck Hans, Grillenberger Wolf, Grillenberger Johann Leonhard (Sohn), Pfr. Zinns Witwe als Ruhesitz, Helmreich Jakob (Schuhmacher) vom Schutzjuden Abraham Lazarus, Zirndorf, erkauft, Helmreich Jakob (benützt das Anwesen als „Handroß“, d. i. er bewirtschaftet es von seinem Anwesen aus, das er in diesem Jahr kaufte).

Hs. Nr. 99 (Eckert Hans)

Häuslein (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Backofen, Stall, V4 Morgen Garten. 1532 Baderin Christina, 1574 Büttnerin Kunigund, 1614 Hackenmüller Hans Witwe, Steinmetz Kaspar, Wallsauer Hans, Groß Michael, 1684 Leipoldt Hans (hat neben dem alten ein neues Haus „aufgestellt“. 1712 war er „Gerichtsverwandter“ d. i. Beigeordneter zum Richteramt), Huy Johann Leonhard, Amon Johann Leonhard, Steigmann Johann Michael, Steigmann Johann Georg (Sohn).

Hs. Nr. 101 (Ötterich Georg)

Hube (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel, Hofhäuslein mit Schweinestall darunter, Backofen, Garten 1 Morgen. Diese Hube zeigt in ihrem Abgabesoll mit 90 Eiern zu Ostern und 10 Käse, neben 1 Gulden, 1 Schilling, 8 Heller Erbzins einen deutlichen Hinweis auf eine frühere anderweitige grundherrsdiaftliche Abhängigkeit, ev. Buttendorfer Reichslehen. Besitzgröße: rd. 40 Tagwerk, davon war der größte Teil „Walzende Acker“, welche nicht an das Anwesen gebunden waren, sondern frei verkauft werden konnten. Brunner Jakob, Burck Adam, Stöckach, Burk Hans (Sohn, „schlägt es 1637 der Herrschaft heim“), Franckh Hans, Lösch Paulus, Lösch Niklaus (1 Pferd, 2 Ochsen, 2 Rinder), Sartorius Joh. Wilhelm, (Richter, baut 1700 ein zweigädiges = 2stöckiges Haus „uff niederländisch Art“, 4 Pferde, 6 Rinder). Besitzzerschlagung 1723. 1728 im Besitz des Marschkommissarius, Joh. Gg. Brieneisen von Langenzenn; 1735 Weiß Wilhelm, Rhau Joh. Mich. Richter und Lehenskommissar. 1753 wird das ehemalige Hofhaus zum Amtsknechtshaus und „von Joh. Steigmann gegen die alte Fronveste beim Badbronnen eingetauscht worden“. 1772 Pöhlmann Karl Wilh. Friedr., Richter und Lehenskommissar, 1775 dessen Witwe heiratet Kommerzienkommissar Prechtlin. 1790 Joh. Konrad Schmittner, 1797 Witwe Barbara Schmittner.

Hs. Nr. 103 (Riegel Hans)

Haus (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Backofen, Schweinestall, späteres Nebenhaus = Hs. Nr. 100. 1532 Weiler Hans, 1S74 Kolb Hans, 1614 Beringer Stefan, Siebentritt Hans, Brunnemann Gottfried, 16S2 Seydt Christian (Schreiner), 166S Lastin Georg, 1690 List Georg.

Hs. Nr. 104 (Röck Adam)

Haus (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel mit Schweinestall darunter, Backofen, Gärten 1/4 Morgen, 1741 wird es als „Trüpffhäuslein“ erwähnt, d. i. ohne Grundbesitz. 1532 Rudolf Hans, 1574 Burkhart Jakob, 1614 Popp Hans, Prechtel Georg, 1653 Rottinger Andreas, 165S Pasch Jakob, Schuster, 1668 Brandstetter Peter, Stindel Wolf, 1692 Werner Paul, 1694 Lonau Michel, Frank Heinrich, Zimmergeselle; 1709 erhält die Witwe Steuerermäßigung, „solangen sie den Witwenstand unverrückt lassen wird“; Frank Johann Wolfgang, Frank Johann, Frank Georg Konrad.

Hs. Nr. 105 (Popp Konrad)

Gut (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel mit Schweinestall darunter, Backofen, Gärtlein, Besitz ca. 30–35 Tagwerk. 1532 Büttner Heinz (Schneider, hat es als Lehen, besitzt selbst Hs. Nr. 109 1574), Büttner Conz, 1614 Straubinger Georg (öd), 1634 Hofmann Hans aus Weitersdorf, 1652 Wertheimer Valentin, 1668 Richter Paulus junior, Bäuerlein Joh. Kaspar (Schulmeister), Knoth Joh., Knoth Elisabetha, Müller Kilian, Bernreuther Leonhard, Müller Johann.

Hs. Nr. 106/107 (Helmreich Leonhard/Winter Marie)

2 Gütlein (zum Burggut gehörig)

1622 Ayrerische Untertanen 1689 Markgräfl. Kammergut zu beiden gehörten je 4 Tagwerk Feld. Frühere Besitzer Hs. Nr. 106: 1695 Weiß Jakob; 1727 Helmreich Stefan, 1767 Helmreich Konrad, 1799 Helmreich Jakob. Frühere Besitzer Hs. Nr. 107: 1695 Pfeiffer Leonhard, später Schönleuther Leonhard, 1779 Keller Johann.

Hs. Nr. 109 (Kißling Johann)

Gütlein (markgräflich)

Salbuch 1533: Haus, Stadel, Schweinestall, Backofen, Garten. 1S32 Püttner Heinz (Schneider), 1S74 Bauerveint Hans, 1614 Zwingel Ulrich, dann Bausch Georg und Zinckh Hans, 1646 Stoess Leonhard, 1679 Burck Georg, 1699 Weiß Wilhelm, Weiß Georg, Weiß Johann Georg, Weiß Johann Georg (junior).

Hs. Nr. 110 (Ringel Rosa)

Haus (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel, Schweinestall. 1532 Ruell Lienhard, 1574 Schademann Hans, 1614 Sturm Jakob, 1627 Wurm Hans, 1651 Hüttenbauer Hans, 1653 Leyboldt Michael, Bez Hans, Rauter Martin, Lösch Paulus, Schuhmann Hans Jakob, 1686 Mießbeck Georg, 1693 Heumann Stephan, Schmidt Johann Leonhard, Schmidt Johann Leonhard (Sohn).

Hs. Nr. 111/112 (Kühn Konrad)

Gut (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel mit Schweinestall, Backofen, Garten; Besitz 10 Tagwerk. 1532 Feurer Ambrosius, 1574 Knoth Michael, 1614 Böheim Hans, König Johann, Kaplan zu Roßtal, wurde 1632 von Kroaten erschlagen, 1663 Laschtin Georg (Schuster), 1682 Lowith Christoph, 1684 Kolb Leonhard, Kolb Friedrich, Knoth Johann Georg, Knoth Michael, Kießling Erhard.

Hs. Nr. 113/114 (Rühl Georg)

Haus (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel, Backofen, Gärtlein. 1532 Layb Hans, 1574 Jordan Jörg, 1614 Keyl Stefan, Wolff Nikolaus, Wolff Friedrich, Greim Hans Georg, Hungerer Peter, Leipold Georg Konrad.

Hs. Nr. 115

Haus (markgräflich)

Salbuch 1532: Haus, Stadel mit Schweinestall, Gärtlein. 1532 Paulus Fritz, 1574 Kemmettrein Jörg, 1614 Scheman Hans, Wiedmann Kontz, 1660 Züll Friedrich, Richter Paulus, Züll Fritz, 1667 Traupner Michael, Schultheiß Melchior, 1688 Schultheiß David, 1690 Fasching Mathes, Heinlein Georg Martin, Heinlein Witwe heiratet List, Heinlein Johann.