Klostergarten im Museumshof

Eisenkraut

Das Eisenkraut ist seit frühester Zeit kultisch verwendet worden um Opfersteine oder Altartische zu reinigen. Deshalb wurde es im Volksmund auch Druidenkraut genannt. Es wurden ihm insbesondere harntreibende, Gallenfluss anregende und antirheumatische Wirkungen nachgesagt. Diese kann aber nicht gesichert nachgewiesen werden. Die Volksmedizin verwendet das Eisenkraut gerne zur Wundbehandlung, bei Husten und Verdauungsschwäche. Außerdem soll es den Stoffwechsel anregen und gegen Nervenschwäche und Schlaflosigkeit wirken.