Klostergarten im Museumshof

Frauenminze – Costus

Die Frauenminze ist gar keine Minze, sondern eng verwandt mit Rainfarn und Mutterkraut. Den Namensteil Minze erhielt sie wohl wegen ihres minzähnlichen Duftes. Die Wirkung gegen Frauenbeschwerden gab ihr wahrscheinlich den vorderen Teil des Namens. Sie fördert die Menstruation und löst krampfartige Beschwerden während der Periodenblutung. Sie stärkt wie die anderen Minzen die Verdauungsorgane. Neben dem Salbei steht verborgen, nicht als geringste Staude, die Frauenminze. Kocht man ihre Wurzel, befördert sie, heilsam helfend, träge Verdauung und Stuhlgang.
Walahfrid Strabo, (17) Frauenminze